Silvia van den Berg

Meine vier themen
für nordhorn

 

Nordhorn hat mit dem Vechtesee und den Kanälen etwas ganz Besonderes. Menschen halten sich gerne am und auf dem Wasser auf, ich will dieses Alleinstellungsmerkmal stärker nutzen: mehr Gastronomie und Aufenthaltsangebote am Ufer, mehr Tourismus, der auch den Leuten vor Ort zugutekommt. Die Innenstadt braucht Angebote jenseits des Handels, damit man sich dort auch länger aufhalten mag. Wirtschaftsförderung ist für mich Chefsache: Ich will gute Bedingungen für Ansiedlungen schaffen, damit Unternehmen hier solid wachsen und verlässliche Arbeitsplätze anbieten können. Digitale Verwaltungsprozesse und KI können Genehmigungen beschleunigen, damit Unternehmen schnell Planungssicherheit bekommen.

Wer Hilfe braucht, soll sie nah finden: im Stadtteil, nicht erst im Rathaus. Ich will Beratungsangebote vor Ort, Treffpunkte in den Vierteln und konkrete Förderung für Ehrenamt und Vereine. Bänke und barrierefreie Zugänge im öffentlichen Raum gehören für mich genauso dazu wie bezahlbarer Wohnraum und eine Stadt, die für unterschiedliche Lebenssituationen offen ist. Ich wünsche mir ehrenamtliche Nachbarschaftskümmerer, die von einer hauptamtlichen Fachkraft im Quartiersmanagement begleitet werden.

Nordhorn soll auch bei Starkregen und Hitze funktionieren, deshalb gehört Klimaanpassung für mich in jeden Straßenumbau. Ich will mehr Präsenz des Ordnungsamts in der Innenstadt, sichere Rad- und Schulwege und einen Busverkehr, der die Stadt für alle erreichbar macht.

Junge Menschen in Nordhorn brauchen Orte, an denen sie einfach sein können, ohne dass gleich ein Programm dranhängt. Ich will prüfen, ob die Stadt Kooperationspartnerin für einen Social Club werden kann: einen Ort mit Café, Proben- und Experimentierräumen für Kunst und Kultur sowie niedrigschwelliger Beratung, der von jungen Menschen selbst gestaltet wird. Außerdem will ich Bewegungsangebote im öffentlichen Raum und Sportmöglichkeiten, die keine Vereinsmitgliedschaft voraussetzen.